PANORAMA_MUSIK Akustische Aussichten / Die Alpen (Buch und zwei CD’s)

CHF 58.00

Akustische Aussichten

Klassische Bergpanoramen, welche man in alten Reiseführern der als Faltkarten findet, sind der Ausgangspunkt dieses Versuches. Sie luden zum Nachdenken ein, wobei die Idee zur Zusammenarbeit von Bild und Musik entstand.

Beim Betrachten eines Bergpanoramas sticht die prägnante Bergkette ins Auge. Auf dieser wird an all ihren Richtungsänderungen eine Note gesetzt, so dass daraus eine Tonabfolge entsteht. Diese entstandene Melodie als musikalisches Grundthema wird zu einem längeren Musikstück arrangiert und interpretiert. De Panoramen und Profile sind auch Vorlagen für das Neu-Visualisieren und die Suche nach neuen Formen der Darstellung.

PANORAMA_MUSIK verfolgt im Gegensatz zum wissenschaftlichen, den künstlerischen Ansatz. Es sucht auf diesem Weg die Musik und die Kunst in der geometrischen Form der Berglandschaft.

Die Alpen – Albrecht von Haller (1708 – 1777)

Haller, der in erster Linie Naturwissenschafter war. erlangte vor allem mit seinem Poem «Die Alpen» (1729) grosse Berühmtheit. Die Themen dieses Poems – die Schönheit der Berge und die Ehrlichkeit der einfachen Bergbewohner als Kontrast zur korrupten «Zivilisation» – mögen heute abgedroschen erscheinen. Zu jener Zeit war Haller jedoch der erste, der solche Gedanken in deutscher Sprache niederschrieb. Dadurch veränderte sich das Verhältnis der Bevölkerung zu den Bergen, die bis dahin im besten Fall als öde und nutzlos, im schlimmsten als bedrohlich gegolten hatten.

«Die Alpen» wurde in verschiedene Sprachen übersetzt und war sehr begehrt – nicht zuletzt auch bei den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern. So soll ein älterer General, der in der Schweizer Garde beim französischen König diente, in Tränen ausgebrochen sein, als er das Poem hörte.

Die Art, in der die Berglandschaft in Hallers Poem beschrieben wird, legte den Grundstein für die heutige Beziehung zu den Bergen und damit auch für den Tourismus. Für den Arzt und Theologen Haller war seine schriftstellerische Tätigkeit, die auch deutsche Dichter wie Goethe und Schiller beeinflusste, eher eine Nebenbeschäftigung. Es gab kaum ein Thema, das Haller nicht interessierte. Gemäss seinem ersten Biografen las Haller alles, was je gedruckt worden war und gedruckt wurde. Einen grossen Namen machte sich Haller unter anderem auch als Botaniker.

Während seiner Wanderungen in den Alpen sammelte er Pflanzen, die er sorgfältig analysierte. 1742 erschien sein erstes Buch über die Schweizer Flora, eine ausführlichere Version folgte 1768. Dieses Werk war grundlegend für die systematische Studie von Pflanzen. Er leistete Pionierarbeit, indem er für jede Pflanze den Ort und die Häufigkeit ihres Vorkommens genau notierte. Eine Niederlage musste er jedoch hinnehmen: sein System zur Benennung der Pflanzen wurde zu Gunsten desjenigen seines grossen schwedischen Zeitgenossen Linneaeus abgelehnt.

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